Freitag, 4. September 2009

openbroadcast - SKOPOS Studie: Ökostrom kämpft mit Vorurteilen

(openBroadcast) - Eine SKOPOS Studie zeigt: Ökostrom hat offensichtlich ein Kommunikationsproblem. Über zwei Drittel der Verbraucher schätzen Ökostrom. Er wird jedoch von vielen als vermeintlich zu teuer und nicht transparent kritisiert.

Ökostrom ist in Politik und Medien ein Thema mit zunehmender Bedeutung. Fast jeder Energieversorger hat inzwischen mindestens einen sogenannten Ökostromtarif im Angebot. Wie aber beurteilt der Verbraucher diese Angebote?

Ökostrom ist gut…
Der Großteil der Befragten (70%) ist Ökostrom gegenüber positiv eingestellt. Lediglich 10% der Befragten bewerten Ökostrom eindeutig negativ. Auffällig ist, dass die negative Haltung eine Altersfrage zu sein scheint: Denn während nur 5% der 18-34-jährigen Ökostrom ablehnen, steigert sich dies bis auf 15% in der Gruppe der über 55-jährigen.

…aber zu teuer
Über die Hälfte aller Befragten ist keinesfalls bereit, für Ökostrom mehr Geld auszugeben. Rund ein Viertel der Befragten sagt ausdrücklich, dass Ihnen Ökostrom zu teuer ist. Zwischen der persönlichen Bewertung von Ökostrom und der individuellen Bereitschaft dafür aktiv zu werden, klafft somit eine deutliche Lücke. Konkret nachgefragt, zeigt sich, dass der Verbraucher bei der Wahl des Stromversorgers zuerst auf den Preis, dann auf die Preisstabilität und die Kostentransparenz eines Tarifangebots schaut. Umweltfreundlichkeit steht erst an sechster Stelle und ist damit deutlich nachrangig.
Günstig und ökologisch nachhaltig – für den Verbraucher scheint dies nicht vereinbar. Dabei können Ökostromangebote mittlerweile in puncto Preis mit herkömmlichen Stromangeboten durchaus konkurrieren.

Ökostrom – ein zu komplexes Thema?
Fast ein Viertel der Befragten ist der Ansicht, dass Ihnen nicht genug Informationen vorliegen, um sich eine Meinung zum Thema Ökostrom bilden zu können. Insgesamt eine erstaunlich hohe Zahl, wenn man bedenkt, dass die Verbraucher immer stärker dazu aufgerufen werden, aktiv ihre Energiekosten zu prüfen und die Angebote der Energieversorger zu vergleichen.
Betrachtet man allerdings den Ökostrommarkt, so erstaunt die Zahl nicht wirklich. Eine leichte Vergleichbarkeit der Ökostromangebote ist trotz oder gerade wegen der verschiedenen nebeneinander existierenden Gütesiegel und dem 2002 eingeführten RECS-System (engl. Renewable Energy Certificate System) nicht gegeben.

Ökostrom – nicht wirklich ökologisch?
Ökostrom hat nach wie vor ein Glaubwürdigkeitsproblem: Ein Drittel der Befragten bezweifelt, dass sie mit der Nutzung von Ökostrom tatsächlich einen umweltfreundlichen Beitrag leisten. Über zwei Drittel sind weder davon überzeugt, dass ein Ökostromangebot die tatsächliche Versorgung mit Ökostrom garantiert, noch dass mehr Energie aus regenerativen Energiequellen gewonnen wird. Da verwundert es nicht, dass fast die Hälfte der Befragten nur einen Ökostromtarif wählen würden, der zu 100 Prozent aus regenerativen Energien besteht, so dass zumindest eine ökologische Bereitstellung des Stroms gewährleistet wird.

Zur Studie: Die Ergebnisse ermittelte das SKOPOS Institut für Markt- und Kommunikationsforschung im August 2009 im Rahmen einer repräsentativen Onlinestudie (1.017 Befragte) in Zusammenarbeit mit dem Online-Panelanbieter ODC Services.

Pressekontakt
Ihr Kontakt für weitere Informationen:
SKOPOS Institut für Markt- und Kommunikationsforschung
Uta Vrielink, Research Managerin

Fon: +49 (0)2233 - 518456
Mail: uta.vrielink@skopos.de
www.skopos.de

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Unternehmensinformationen
SKOPOS ist als international tätiges Marktforschungsinstitut mit Büros in Deutschland und England kompetenter Berater von Entscheidungsträgern in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Marketingkommunikation, Automobilindustrie, Media, Healthcare, Telekommunikation, Dienstleistungen und öffentlichen Auftraggebern.

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Sonntag, 30. August 2009

Warum der Prognosen-Verrat der Wahlergebnisse vorab auf Twitter belanglos ist

Prognosen-Verrat

Wahlergebnisse sickerten vorab auf Twitter durch

Von Ole Reißmann

Wurden die Landtagswahlen unzulässig beeinflusst? Gut 90 Minuten, bevor die Wahllokale schlossen, kursierten Prognosen im Internet. Unter anderem wurde dafür der Twitter-Account eines CDU-Politikers genutzt. Der streitet die Indiskretion ab - den Zugang hat er inzwischen gelöscht.

Hamburg - Die ersten Prognosen zu den Landtagswahlen kursierten bereits am Nachmittag im Internet, vor Schließung der Wahllokale. Über den Kurznachrichtendienst Twitter gaben zwei Nutzer gegen 16.30 Uhr Zahlen für das Saarland, Sachsen und Thüringen bekannt.

via spiegel.de

Eine Beeinflussung der Wahlen kommt ja wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weniger in Betracht:

1. Gerade mal 1,8 Mio. Twitter-Accounts in Deutschland

2. Ein signifikant hoher Anteil twittert allerdings nicht

3. Ein genauso hoher signifikanter Anteil dürfte wohl gegen 16.30 Uhr kaum seine Meinung über Twitter gebildet haben, welche Partei zu wählen ist, um dann noch schnell ins Wahllokal zu laufen

4. Die Follower-Anzahl der besagten Accounts, die die Wahlprognosen im Vorfeld getwittert haben lagen im mikroskopischen Bereich (

5. Der virale Effekt blieb komplett aus, die Meldung wurde kaum berücksichtigt bzw. re-tweetet

Fazit: Über was sprechen wir eigentlich? Die Indiskretion selbst kann sicherlich diskutiert werden, wohl kaum aber eine "Beeinflussung" der Wahlen.

Hierzu hätten dann schon reichweitenstarke Medien um 16.30 Uhr die Twitter-Meldung aufschnappen müssen, können sie aber natürlich nicht, da sie selbst schon mit einer OWig Gefahr laufen würden (zumal sie vorab Ergebnisse über die Exit-Polls vorliegen haben).

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Freitag, 28. August 2009

Sascha Lobo als neue, werblich illustrierte Figur für die Zielgruppe der Internet-User?


Die Ähnlichkeit ist schon arg verblüffend:


Immer wenn es um die Zielgruppe der Internet-User geht, sticht eine Figur mit Irokesenschnitt besonders raus:


KarstadtQuelle Versicherungen Spot auf YouTube



SPD Wahlkampf-Spot auf YouTube

Das kann man witzig finden, dass hier im kleineren Rahmen mit einem Augenzwinkern die Blogosphäre angesprochen wird oder gar ein cleveres Kalkül, eine kleine, sich ausbreitende Diskussion auszulösen (wie beispielweise durch diesen Blogpost). Noch cleverer natürlich wohlmöglich, einen kostenlosen Personen-Image-Transfer zu haben.

Grundsätzlich ist das allerdings in der Markenkommunikation riskant:
Denn aktuell ist Sascha Lobo ein Held bei Vodafone:



Wer Sascha Lobo sieht, sollte auch aufgrund der aktuell laufenden Vodafone Kampagne eben an Vodafone denken und nicht an KarstadtQuelle Versicherungen oder sogar direkt politische Assoziationen im Kopf durchlaufen.

Aber vielleicht ist das auch alles nur zu weit gedacht und alles ist eben nur Zufall?


Ihr Hakan Günay

Mittwoch, 26. August 2009

münchen.tv - Politik- Der Kampf der Plakate

Sie begleiten uns nun schon fast ein ganzes Jahr: Verschiedenste Wahlplakate säumten schon vor der Europawahl die Straßen. Nun werben die Plakate für die Parteien und Kandidaten zur Bundestagswahl am 27. September. Ein Marketingexperte hat für uns die ersten Wahlplakate der Kandidaten im Wahlkreis München-Nord analysiert.


Analyse der Wahlplakate

CSU, SPD, FDP, Die Grünen... Analysen im Detail

Der Marketingexperte Hakan Günay analysiert die Wahlplakate der großen Parteien im Münchner Norden. Hier seine Antworten im Detail...

Die Horst Schlämmer Partei

Horst Schlämmer liegt vorn

Hakan Günay analysiert auch das Plakat von Hape Kerkeling alias Horst Schlämmer und verrät, was der TV-Komiker im Gegensatz zu den Parteien richtig macht. _hier klicken

Das perfekte Plakat

Das perfekte Plakat

Werbepsychologie, Aufmerksamkeit, Glaubwürdigkeit... der Marketingexperte zeigt, wie ein gut gemachtes Plakat aufgebaut sein muss, damit es die größtmögliche Wirkung erzielt. _hier klicken

Die Wahlplakate - eine Galerie

Die Wahlplakate der Stadt

Wir haben dieWahlplakate der Stadt fotografiert - eine Momentaufnahme in unserer Galerie. Bewerten Sie selbst Ihre Favoriten... _hier klicken


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Freitag, 21. August 2009

MeinVZ mit bester Bewertung unter den sozialen Netzwerken

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Twitter kommt dieses Jahr noch mit Premium-Account

Twitter to roll out commercial accounts this year

twitter-101Yes, Twitter will start earning some income this year.

Co-founder Biz Stone said the company is in the first phase of rolling out commercial accounts that will entice business users to pay for premium services like detailed analytics. After that, the company might move into building business-oriented application programming interfaces (APIs), creating a “commercial layer” over the social network. The commercial APIs would be out “later this year,” he said.

“Twitter will still be free for everybody and we’ll still tell them to go crazy with it,” said Stone in an interview. “But we’ve identified a selection of things that businesses say are helping to make them more profit.”

biz-stone1The company has already moved in this direction by releasing a guide for professional users, detailing how companies can use it to find customers, pass on deals and perform market research. It is also going to offer “certified accounts,” for businesses, for example letting JetBlue certify that its Twitter account is owned by JetBlue and not by someone pretending to be JetBlue (until now, Twitter has done this only for a limited number of people, including celebrities). Stone didn’t give a specific date for when the company would launch the newer commercial offerings.

Also, it might be hard to tease out who is using the service professionally and who is using it for personal reasons, and then charge them for it. So the idea is to build a set of features that people are willing to pay for.

“We want to build statistics or analytics that let users know — ‘How am I doing on Twitter?’” he said.

Building premium commercial offerings would put Twitter in closer competition with third-party developers like CoTweet, which helps brands manage customer relations on the microblogging network. Stone, however, was careful to stress that the company doesn’t want to disturb the world of third-party developers building around the network.

“We’ll continue to support the ecosystem with a whole new set of commercial APIs,” he said.

Guessing Twitter’s business model has become one of Silicon Valley’s favorite parlor games. The start-up has raised $55 million so far and zoomed past 44.5 million unique users in June, according to comScore. But it hasn’t revealed exactly how it plans to live up to that lofty valuation. Instead, Stone has said in the past that the company is learning and evolving with its user base.

He also wouldn’t rule out the possibility of further acquisitions, acknowledging that Twitter had talked to FriendFeed about acquiring the company before it was bought by Facebook.

“We’re at a point where even though we’re only two years old, acquisitions are definitely possible,” Stone said.

Twitter’s already done one before. It bought Summize last year to build out Twitter’s search capabilities, a move that seems to have turned out well.

We interviewed Stone on the day Twitter unveiled its location API.

You can follow VentureBeat on Twitter, along with VentureBeat writers Matt Marshall, Dean Takahashi, Anthony Ha, Camille Ricketts, Paul Boutin, Kim-Mai Cutler, and Matthaus Krzykowski.

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CDU Wahlkampf im geschlossenen Kreis - Von der Leyen und die Medien

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