Freitag, 18. Juni 2010

Social Media in Redaktionen als Arbeitstool etabliert - Journalisten skeptisch gegenüber Paid Content - Abkehr junger Leser größte Herausforderung

Social Media in Redaktionen als Arbeitstool etabliert - Journalisten skeptisch gegenüber Paid Content - Abkehr junger Leser größte Herausforderung

Hamburg (ots) - Mehr als jeder zweite Journalist setzt mittlerweile bei der redaktionellen Arbeit auf Social Media. Nur ein Viertel sieht gute Chancen für wirtschaftlich erfolgreiche Paid Content Modelle. Die größte Herausforderung für heutige Medienmacher ist die Abkehr der jungen Generation vom Qualitätsjournalismus. Das ergab die Umfrage "Medien-Trendmonitor 2010 - Journalismus in einem neuen Informationszeitalter" der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor. Knapp 2.700 Journalisten haben sich an der Untersuchung beteiligt.

Social Media als tägliches Arbeitstool etabliert / YouTube knapp am  wichtigsten

Journalisten attestieren Social Media eine "hohe" (47 Prozent) oder gar "sehr hohe" Relevanz (acht Prozent) für die redaktionelle Arbeit. Trotzdem ist der Anteil der Skeptiker in den Redaktionen aber immer noch relativ hoch. Ein gutes Drittel schreibt Twitter, Facebook & Co eine "geringe" (32 Prozent) oder sogar "gar keine" (drei Prozent) Relevanz zu. Anders sieht es beim journalistischen Nachwuchs aus. Drei Viertel der Volontäre sagen, dass die sozialen Netzwerke eine "hohe" oder sogar "sehr hohe" Relevanz haben ("hohe" 53 Prozent; "sehr hohe" 20 Prozent). Ähnlich sieht es erwartungsgemäß bei den Online-Redakteuren aus. Auch hier ist man überdurchschnittlich aufgeschlossen gegenüber Informationen aus dem Web 2.0. Doppelt so viele Web-Journalisten halten im Vergleich zur Gesamtheit die Relevanz von Social Media für "sehr hoch" (16 Prozent). Am meisten setzen die deutschen Journalisten auf YouTube (38 Prozent), knapp dahinter folgen mit je 37 Prozent XING und Facebook. Twitter ist überraschenderweise nicht unter den Top Drei. Weniger als jeder Dritte zwitschert im Job oder recherchiert dort für Artikel und Beiträge (29 Prozent). In Bezug auf Twitter lohnt aber ein Blick auf die einzelnen Mediengattungen. Redakteure, die für Online und Multimedia arbeiten, setzen sich spürbar vom Durchschnitt ab. Sie arbeiten am meisten mit Twitter (56 Prozent). Auf den weiteren Plätzen folgen bei dieser Gruppe Facebook mit 52 Prozent und XING mit 49 Prozent. Am wenigsten twittern Journalisten, die bei Zeitschriften arbeiten. Nur knapp jeder fünfte (19 Prozent) nutzt den Dienst mit dem blauen Vogel.

Zweifel an Paid Content

Dass die deutschen Medienhäuser in Zukunft mit bezahlten Inhalten im Web maßgebliche Umsätze generieren werden, glaubt nur ein Viertel der befragten Journalisten. Sie beurteilen die Chancen für wirtschaftlich erfolgreiche Paid Content Modelle als "gut" (23 Prozent) oder "sehr gut" (drei Prozent). Die Mehrheit gibt sich dagegen abwartend ("mittelmäßig", 46 Prozent) oder skeptisch ("schlecht", 19 Prozent). Als Gründe für die Zweifel am Erfolg von Paid Content wird am häufigsten die weit verbreitete Umsonst-Mentalität im Web genannt (81 Prozent). Auch die Gefahr, dass die Leser nach der Einführung von Gebührenmodellen zu Gratis-Anbietern wechseln, wird als Gefahr eingestuft (63 Prozent). Auf Platz drei folgt mit einigem Abstand die Befürchtung, dass ältere Leser nicht bereit sind, von Print auf digitale Bezahlinhalte umzusteigen (31 Prozent). Ein etwas anderes Bild ergibt sich bei den Redakteuren von Online-Redaktionen und Nachrichtenagenturen. Sie sehen die größten Probleme eher bei der technisch noch unausgereiften Abwicklung von Paid Content Modellen (Online, 37 Prozent; Nachrichtenagenturen, 38 Prozent)

Abkehr junger Menschen größtes Problem des Journalismus

Die wichtigste Aufgabe für die Medienmacher von heute ist der Umgang mit den jungen Leserschichten. Die meisten Journalisten halten die Abkehr junger Menschen vom Qualitätsjournalismus für die größte Herausforderung (40 Prozent) ihrer Branche. Allerdings muss dies differenziert betrachtet werden: Für die Journalisten, die in den Medienbereichen Online- und Multimedia sowie in Nachrichtenagenturen arbeiten, steht die Etablierung profitabler Erlösmodelle im Internet an erster Stelle der Herausforderungen (40 Prozent und 39 Prozent). Am meisten Angst vor dem Abwandern der jungen Mediennutzer haben Journalisten, die beim Rundfunk arbeiten (53 Prozent). Ebenso lässt sich beobachten, dass die Berufseinsteiger mit weniger als einem Jahr Erfahrung im Job größeres Vertrauen in die jungen Leser haben. Sie fürchten sich nur zu 29 Prozent vor dem Verlust dieser wichtigen Zielgruppe. Deutlich pessimistischer sind die Journalisten mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Fast jeder zweite (49 Prozent) hält die Sorge um die junge Leserschaft für die größte Herausforderung.

Weitere Ergebnisse  - 48 Prozent der deutschen Journalisten glauben von sich, dass sie  für die digitale Zukunft gut gerüstet sind. 14 Prozent sagen sogar  sehr gut.  - 23 Prozent sagen, dass auch die deutschen Verlage und  Medienunternehmen für die digitale Zukunft gut gerüstet sind.  - 67 Prozent meinen, dass im Jahre 2020 zahlreiche heutige  Tageszeitungen nicht mehr erscheinen werden.  - 34 Prozent prognostizieren, dass journalistische Produkte im Jahre  2020 für den Leser deutlich teurer sein werden.  - 72 Prozent sagen, dass Google für die Krise der Medienunternehmen  nicht verantwortlich ist.  - 19 Prozent der Journalisten nutzen ein iPhone, neun Prozent einen  Blackberry, 55 Prozent überhaupt kein Smartphone.  - 38 Prozent setzen bei der Recherche Internet-Videos ein, um sich  ein Bild von Personen zu machen. 34 Prozent verfolgen Events oder  Pressekonferenzen, 31 Prozent wollen im Original sehen, was Menschen  zu bestimmten Themen zu sagen haben.  - 45 Prozent finden, dass sich das Verhältnis von Pressesprechern und Journalisten verbessert hat.  - 61 Prozent halten es für die wichtigste Fähigkeit, in Zukunft  parallel für Print, Web, SMS und Mobil zu arbeiten. Weit dahinter  rangiert an zweiter Stelle mit 37 Prozent die Beherrschung des  journalistischen Handwerks.  - 43 Prozent sagen, dass ihr Bruttogehalt im Verlauf des letzten  Jahres gleich geblieben ist. 37 Prozent berichten von einer  Steigerung von bis zu zehn Prozent. Sieben Prozent von sinkenden  Bezügen um bis zu zehn Prozent.  - 62 Prozent der deutschen Medienmacher würden ohne zu zweifeln  erneut die journalistische Laufbahn einschlagen.
Über den Medien-Trendmonitors 2010:  - Titel: "Journalismus in einem neuen Informationszeitalter" - Untersuchungsdesign: Internetbefragung - Befragungszeitraum: 01. März bis 15. März 2010 - Teilnehmer: 2.682 Journalisten - Ergebnisse sind im Berichtsband auf eine Nachkommastelle gerundet.

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Dienstag, 15. Juni 2010

Warum #Greenpeace nicht zum #BP-Boykott aufruft

Warum ruft Greenpeace nicht zum BP-Boykott auf?

  • 26.05.2010,
  • veröffentlicht von
    Sigrid Totz

Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko führt auch hierzulande zu Entsetzen und berechtigter Empörung. Viele Menschen fragen sich, was sie persönlich tun können, um Druck auf die verantwortlichen Konzerne und auf die Politik auszuüben. Ein BP-Boykott auf breiter Basis scheint naheliegend. Warum ruft Greenpeace trotzdem nicht dazu auf?

Löschboote der US-Küstenwache versuchen die brennende Deepwater Horizon zu löschen.

Jedes Unternehmen, das Öl fördert, jede Regierung, die entsprechende Genehmigungen erteilt, nimmt umweltzerstörende Begleiterscheinungen bewusst in Kauf. Diese Begleiterscheinungen sind massiv und oft mit erheblichen Eingriffen in das Sozialgefüge des jeweiligen Landes verbunden - ob es um Förderung, Transport oder Verarbeitung des Öls geht.

Während BP im Golf von Mexiko versagt, ist Shell weiter am Ölsandabbau in Kanada beteiligt - einem massiven Umweltverbrechen. Shell hält auch an Plänen zur Ölbohrung in der Arktis fest. In den arktischen Gewässern von Alaska ist heute noch, 21 Jahre nach der Havarie, frisches Öl aus der Exxon Valdez im Meer zu finden. Damals war ExxonMobile (Esso) verantwortlich und hat bis heute nichts dazugelernt. Es gibt unzählige Beispiele für das Versagen der Ölindustrie.

Am Ende der Kette steht der Verbrauch. Auch wer sein Auto betankt, trägt seinen Teil der Verantwortung. Es gibt keinen sauberen Treibstoff. Welche Konsequenzen er daraus ziehen mag, ob er das Auto zum Beispiel häufiger einmal stehen lässt, entscheidet der Autofahrer selbst.

Greenpeace informiert die Menschen über Umweltverschmutzungen, Gefährdungen und Lösungsansätze. Wir rufen sie zum Handeln und zu unserer Unterstützung auf. Die bewusste persönliche Entscheidung jedes Einzelnen macht einen Protest stärker und erhöht den Druck auf Politik und Wirtschaft. Im Falle des Erdöls gilt: Das nachhaltigste Mittel gegen die Risiken ist die größtmögliche Einschränkung des Verbrauchs.

Übrigens: Greenpeace hat auch 1995, während der Brent Spar-Kampagne gegen Shell, nicht zum Boykott aufgerufen. Dieser Impuls ging von der Nordelbischen Kirche aus und wurde von Politikern unter anderem der CDU gestützt.

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#Kommunikation BP-Konzern: Nur zugeben, was nicht zu leugnen ist #pr #bp

BP-Konzern

Nur zugeben, was nicht zu leugnen ist

Zaghaft und unglaubwürdig: Experten schütteln den Kopf über die Kommunikation des Katastrophenkonzerns BP.

An vorderster Front der Krisenkommunikation: BP-Chef Tony Hayward

An vorderster Front der Krisenkommunikation: BP-Chef Tony Hayward

Wer Schuld daran trägt, dass Menschen und Tiere sterben mussten, dass ein ganzer Lebensraum für Jahre unbewohnbar wird, dem kann im Zweifel nur eines gegenüber einer aufgebrachten Öffentlichkeit helfen: ein Geständnis. Umfassend um Verzeihung bitten. Die Kehle hinhalten. Dann vielleicht auf Gnade hoffen. Man muss kein PR-Profi sein, um das zu erkennen.

Ölkatastrophe noch größer, als bisher bekannt

US-Wissenschaftler haben ihre Schätzung der Ölmenge, die nach dem Untergang der BP-Bohrplattform "Deepwater Horizon" im April ins Meer austritt, deutlich erhöht.

BP beschäftigt einen Haufen hoch bezahlter PR-Leute, aber der öffentliche Eindruck ist trotzdem, dass der Mineralölkonzern seit Wochen gegen diese Einsicht verstößt und lieber der Strategie folgt: Nur so viel sagen wie nötig. Die riesige Ölpest kleinreden. Die ganze Wahrheit erst bestätigen, wenn sie nicht mehr zu leugnen ist.

Vieles deutet darauf hin, dass sich der Konzern und sein Vorstand von der Realität und den Menschen, die ihm jährlich Milliardengewinne bescheren, gefährlich weit entfernt haben. Am deutlichsten zeigt sich das in der Krisenkommunikation. 

An vorderster Front steht dabei BP-Chef Tony Hayward. Er galt einmal als ein solider Vertreter seiner Zunft, einige beschrieben ihn gar als charmant und sympathisch. Nun wird er als wandelnder PR-GAU gesehen. »Der Golf von Mexiko ist ein sehr großer Ozean«, sagte er etwa am 14. Mai dem Guardian ; die Menge an Öl und Chemikalien, die ins Meer flösse, sei im Vergleich zur gesamten Wassermenge dagegen »relatively tiny«, vergleichsweise winzig. Sehr, sehr mäßig seien wahrscheinlich die Auswirkungen der Katastrophe auf die Umwelt, ließ sich der Konzernchef ebenfalls vernehmen. Reichlich unsensibel war auch Haywards Äußerung in einem Interview: Angesichts der persönlichen Strapazen wolle er baldmöglichst sein »Leben zurück«. Mit Blick auf die elf Menschen, die bei der Explosion der Deepwater Horizon gestorben waren, entschuldigte er sich immerhin später für diese Aussage.

Ein früherer Angestellter in der PR-Abteilung des Konzerns ist angesichts dieser und anderer Kommunikationspannen – erst waren es angeblich nur 800.000 Liter, mittlerweile sind es drei Millionen, die täglich aus dem Bohrloch ausströmen – fassungslos: BP habe dilettantisch reagiert und »den Unfall miserabel gehandhabt, sowohl auf der operationellen Ebene wie auch in der Öffentlichkeitsarbeit. Es scheint unglaublich, aber das Unternehmen war offenbar auf einen solchen Unfall nicht vorbereitet«, sagt der Ex-BP-Mann, der nicht mit seinem Namen in der Zeitung stehen will. 

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Ölkatastrophe: #BP will sauberes Image kaufen

Ölkatastrophe

BP will sauberes Image kaufen

BP gibt in Suchmaschinen Millionen aus, um die Welt zu manipulieren. Kritiker finden, der Konzern sollte sie besser ins Reinigen des Golfs investieren.

Ölbekämpfung, wie BP sie auf der eigenen Seite vermarktet – kleine Ölklumpen und ein unbeeindruckter Angler

Ölbekämpfung, wie BP sie auf der eigenen Seite vermarktet – kleine Ölklumpen und ein unbeeindruckter Angler

50 Millionen Dollar sind nicht viel Geld. Jedenfalls nicht im Vergleich zu der Summe, die BP insgesamt für die komplette Beseitigung der Ölkatastrophe ausgeben wird, – nach letzten Schätzungen bis zu sechs Milliarden Dollar. Trotzdem bringen diese 50 Millionen ziemlich viele Menschen gegen den Ölkonzern BP auf. Denn so viel schätzt man, gibt BP dafür aus, in Zeitungsanzeigen und im Internet sein Image aufzubessern.

Das könnte schlechter derzeit nicht sein, angesichts der Katastrophe selbst, und angesichts einer katastrophalen Öffentlichkeitsarbeit. Zu der anscheinend auch weiterhin gehört, dass man Berichterstatter behindert und fragwürdige Werbung schaltet.

So bezahlte BP bei Suchmaschinen für sogenannte AdWords und investiert damit in das sogenannte SEM, das Search Engine Marketing, wie diese Werbeform heißt. AdWords können häufig gesuchte Schlagworte wie beispielsweise oil spill(Ölpest) sein.

Wer nach oil spill suchte, erhielt in der vergangenen Woche als erstes Link-Angebot den von BP. Zwar werden diese Links grau unterlegt und als Werbung ausgewiesen, trotzdem werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit angeklickt. Der Link leitete auf die BP-eigene Informationsseite. Auf der natürlich nur steht, was der Konzern für die Wahrheit hält.

Ölkatastrophe noch größer, als bisher bekannt

US-Wissenschaftler haben ihre Schätzung der Ölmenge, die nach dem Untergang der BP-Bohrplattform "Deepwater Horizon" im April ins Meer austritt, deutlich erhöht.

Bezahlt für die AdWords wird an Google, und das pro Klick. Bei Kosten bis zu zwei Euro pro Klick – das variiert nach Märkten und Mengen – kann eine solche Kampagne schnell teuer werden. Doch BP ist derzeit nichts zu teuer, um das Bild aufzupolieren: So kaufte man in den vergangenen Wochen Begriffe wie eben oil spill, auch gulf oil spill, gulf desaster oder leak.

Auf Nachfragen verschiedener Medien gab man das auch zu und lieferte eine, aus Sicht von BP, einleuchtende Begründung: "Wir wollen es den Nutzern erleichtern, wichtige Informationen zu finden", sagte eine BP-Sprecherin. Immerhin werde auf der Website beschrieben, wie man bei Schäden seine Ansprüche geltend machen oder sich freiwillig im Kampf gegen die Ölpest engagieren könne.

Einen satirischen Twitterer, der die Imagekampagne der Ölfirma kopiert, veranlasste das zu dem Kommentar: "Investing a lot of time & money into cleaning up our image, but the beaches are next on the to-do list for sure. #bpcares" Man investiere gerade in die Säuberungsarbeiten am Image, aber die Strände seien garantiert der nächste Punkt auf der Liste.

Allerdings nimmt Google Geld von jedem und eben auch von BP-Kritikern, wenn sie mehr bieten. Und so wird oil spill und gulf oil spill im Moment von LinkTV gebucht, einem amerikanischen Sender, dessen Anspruch nach eigenen Angaben ist, auf Themen aufmerksam zu machen, die in amerikanischen Medien zu wenig Beachtung finden. Und so findet sich an Platz eins bei Google derzeit der Link zu kritischen Videos und Aufrufen, gegen Bohrungen im Golf zu protestieren.

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Mittwoch, 9. Juni 2010

Ethno-Marketing im Filmgeschäft – Was guckst du? | PR-AGENTUR: STADTGESPRÄCH - PUBLIC RELATIONS DPRG

Ethno-Marketing im Filmgeschäft – Was guckst du?

Gepostet am 9. Juni 2010 ¬ 10:30h.Hakan | Stadtgespräch PRKeine Kommentare »
Wie spreche ich eine Community an, die aus einem anderen Kulturkreis stammt, eigene Vorlieben hat?
Zum Beispiel die knapp drei Mio. türkischen Mitbürger. Spezialagenturen können helfen.

Hakan Günay im Interview mit VideoMarkt (12-2010)
Den Artikel hier lesen

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Dienstag, 8. Juni 2010

No-Brainer: Den Unterschied zwischen Werbung & PR ganz schnell ohne Wissenschaftsgedöns erklärt

Bei der Werbung:

"Ah... da habe ich mal was gesehen, glaube ich..."

 

Bei der PR:

"Ah... da habe ich mal was gelesen darüber..."

 

That's it.

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Freitag, 4. Juni 2010

Jedes dritte Unternehmen hat eine Social-Media-Strategie: Bedeutung hoch, Budget gering #socialmedia #sm

Jedes dritte Unternehmen hat eine Social-Media-Strategie

Bedeutung hoch, Budget gering

tga

02.06.2010 11:45

Jedes dritte Unternehmen hat eine Social-Media-Strategie (Foto: istock/parasoley)

Nur ein Drittel der deutschen Unternehmen verfügt über eine Social-Media-Strategie. Und sogar nur jede zehnte Firma stellt zusätzliche finanzielle Mittel für die Web2.0-Kommunikation bereit.

Das ergab die Umfrage "Social Media in Unternehmen" der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor, an der sich mehr als 1.700 Pressesprecher und PR-Fachleute beteiligten.

Mit 52,2 Prozent gab mehr als die Hälfte der Pressestellenmitarbeiter an, dass ihr Unternehmen an einer Strategie für Social Media zu arbeiten. Jedes zehnte Unternehmen hat noch nicht über dieses Thema nachgedacht, knapp fünf Prozent haben sich dagegen entschieden.

Am aktivsten setzten Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich bei der Kommunikation auf das Web 2.0. Von ihnen haben 38 Prozent bereits eine Social-Media-Strategie. Das Schlusslicht bilden Verwaltungen und Verbänden: weniger als ein Viertel von ihnen engagiert sich strategisch bei Twitter, Facebook & Co. (23,6 Prozent).

Nur wenige Mitarbeiter dürfen sich äußern

Die Bedeutung von Netzwerken bezeichnet deutlich mehr die Hälfte der Befragten als "sehr wichtig" oder "eher wichtig". Kommuniziert wird via Social Media in den Abteilungen Pressestelle (57,1 Prozent), Marketing (51,4 Prozent) und Vertrieb (18,3 Prozent).

Der Personenkreis, der in den Unternehmen zur Kommunikation via Social Media berechtigt ist, ist eher klein. Meistens dürfen sich lediglich zwei bis fünf Mitarbeiter offiziell im Namen des Unternehmens in Netzwerken äußern (55,6 Prozent). Nur jede zwanzigste Firma stellt ihren Mitarbeitern einen kompletten Freifahrtschein in sozialen Netzwerken aus (6,1 Prozent).

Die Kommunikation im Web 2.0 wird bei den meisten deutschen Unternehmen als kostengünstiger Zusatzkanal angesehen, um mit Kunden und potentiellen Interessenten in Kontakt zu treten. Nur gut jede zehnte Presseabteilung kann sich in diesem Jahr über ein Budget für Social-Media-Kommunikation freuen (12,7 Prozent).

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